Suchst Du die Hoffnung? Dann suche die Natur!

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Nicht religiöse Orte, auch nicht Orte von Bildung, Fortschritt und grossen politischen oder wirtschaftlichen Erfolgen, sondern die eigene Naturerfahrung ist für den Schweizer die Quelle der Hoffnung. Seien es die Antworten auf die Frage “An welchen Orten empfinden Sie ein besonderes Gefühl der Hoffnung”, auf “Welche Ihrer bisherigen Erfahrungen stärken Sie in Ihrer Hoffnung?” oder auf “Wie reagieren Sie, wenn sich Ihre Hoffnungen nicht erfüllen?” – jedes Mal belegt die persönliche Erfahrung der Natur einen Spitzenplatz.

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Hoffnung gesucht durch sinnvolle und zufriedenstellende Arbeit

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Offenbar ist der Mensch doch kein reiner homo oeconomicus, denn 48% erhoffen sich für 2012 eine sinnvolle und zufriedenstellende Aufgabe. Dies ist wichtiger als Erfolg am Arbeitsplatz (39%). Wir brauchen zwar Geld, um in einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft überleben zu können, aber um glücklich zu sein, ist die Sinnfrage gerade auch am Arbeitsplatz doch noch wichtiger als die reine Geldfrage.

Diese Gewichtung wird durch einige demografische Unterschiede pointiert: Sie gilt für 53% der Frauen aber nur für 44% der Männer.

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Helden des Alltags als Hoffnungsträger Nr. 1

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Wenn es um Vorbilder und Hoffnungsträgerinnen und -träger geht, dann setzen Schweizerinnen und Schweizer nicht auf politische, wirtschaftliche oder religiöse Führer und Lichtgestalten, sondern sie schauen am liebsten auf die unscheinbaren Helden des Alltags und das unmittelbare persönliche Umfeld. 53% (und sogar 62% der Frauen) wählten “die vielen Menschen ohne grosse Namen, die ihr schweres Schicksal bewundernswert bewältigen” und so auch zum konkreten und realistischen Vorbild für den eigenen Alltag werden.

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Aufbruch ins Private als Hort der Hoffnung

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Nach zwei Jahrzehnte der ökonomischen Euphorie und eines materialistischen Welt- und Menschenbildes melden sich in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit soziale und emotionale Bedürfnisse zurück. Die weltwirtschaftliche Euphorie ist als Illusion geplatzt, die grossen politischen Konzepte haben sich nicht als Visionen bestätigt –konsequenterweise rücken die Menschen näher zusammen und suchen Vertrauen und Hoffnung im unmittelbaren sozialen Umfeld. Wem bin ich nahe genug, dass ich ihm vertrauen kann?

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Schweizer setzen 2012 auf Harmonie

20minuten berichtet am 27. Dezember auf Seite 1 und Seite3 über die aktuelle Hoffnungsstudie!

Wer wird heute Bundesrat in der Schweiz

Mit Spannung schauen heute alle Schweizerinnen und Schweizer nach Bern? Wer wird neuer Bundesrat? Wer wir neue Bundesrätin? Wir wissen es noch nicht ….

… aber wir kennen die ersten Resultate unserer Umfrage Hoffnung2012, die wir im November 2011 gemeinsam mit 20 Minuten durchgeführt haben und an der über 5’000 Personen teilgenommen.

Bei der Frage “Wer sind Ihre grössten Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger für das Jahr 2012?” haben wir auch unsere Bundesrätinnen und Bundesräte als Hoffnungstragende zur Diskussion gestellt – das Resultat war deutlich:

Eveline Widmer-Schlumpf, Simonetta Sommaruga, Doris Leuthard,  – mit deutlichem Vorsprung auf Ueli Maurer, Didier Burkhalter und abgeschlagen am Schluss: Johann Schneider-Ammann.

Beim Vergleich mit den vorigen Jahren fällt auf: die weiblichen Bundesrätinnen sind relativ niedrig gestartet – und haben Jahr für Jahr zugelegt. Die männlichen Bundesräte, insbesondere die neugewählten, die relativ hoch gestartet, haben aber Jahr für Jahr verloren …

Wie können wir Hoffnung künstlerisch ausdrücken?

Good news – wir haben Cla Gleiser gewonnen, dass er uns hilft, die Resultate unserer aktuellen Hoffnungs-Umfrage und die weiteren Studien zur Hoffnungsforschung zu illustrieren.

Cla ist ein Künstler mit dem Stift und mit dem Wort auf seinem Blog http://verstaendlich.ch/ .

Cla hat Literatur und Sprachwissenschaften (lic.phil. an der Universität Zürich) und Theologie (MDiv am IGW) studiert.

Cla zeichnet unter anderem auch für Globi.

Cla Gleiser

Cla Gleiser