weiterdenken

Nach zwei Jahrzehnte der ökonomischen Euphorie und eines materialistischen Welt- und Menschenbildes melden sich in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit soziale und emotionale Bedürfnisse zurück. Die weltwirtschaftliche Euphorie ist als Illusion geplatzt, die grossen politischen Konzepte haben sich nicht als Visionen bestätigt –konsequenterweise rücken die Menschen näher zusammen und suchen Vertrauen und Hoffnung im unmittelbaren sozialen Umfeld. Wem bin ich nahe genug, dass ich ihm vertrauen kann? Wer ist mir nahe genug, so dass er mir in Not helfen wird? Die traditionellen Vorstellungen von Ehe, Partnerschaft, Familien und Freunden und gewinnen wieder an Bedeutung. 64% hoffen auf eine glückliche Ehe bzw. Freundschaft. Wenig überraschend: diese Hoffnung ist bei Frauen (67%) verbreiteter als bei Männern (62%). Doch eher erstaunlich: Diese Hoffnung nimmt mit steigendem Bildungsniveau zu.

Auf Platz 1 der grössten persönlichen Hoffnungen rangiert die „glückliche Ehe, Familie und Partnerschaft“ (64%) noch vor der persönlichen Gesundheit (55%) oder dem beruflichen Erfolg (39%).

Ursprünglichen Post anzeigen 325 weitere Wörter

3 Antworten zu “

  1. schöne Umfrage. Was fehlte waren der Lebensinhalt mit Tieren.

    • In der Tat können wir den Punkt Lebensinhalt/Hoffnungsspender Haustier in der kommenden Umfrage einbauen. Die bisherigen Publikationen zeigen auf, dass gerade im körperlichen wie auch im seelischen Bereich das Haustier einen grossen Einfluss haben (kann). Tiere werden gerne bei Gerontopsychiatrischen Fällen eingesetzt und spenden „Hoffnung“. Tiere bieten die Möglichkeit, über die Ansprache aller menschlichen Sinne Kontaktprozesse zu initiieren, welche sich positiv auf den gesundheitlichen, kognitiven, sozialen und emotionale Status erkrankter Menschen auswirken.
      Die so genannte Pet-Therapie hat einen positiven Einfluss auf die Gemütslage eines Menschen. So sind Hunde und Katzen treue Gefährten und können zu einer besseren Lebensqualität führen (Blindenhunde).
      Neuerdings werden gar Hunde trainiert, welche rechtzeitig ihr Herrchen/Frauchen bei Unter- oder Überzuckerung warnen und ihnen das Notfallpäckchen bringen.
      Lawinenhunde sind oft die letzte Hoffung beim Finden Verschütteter; für die Polizei und die Zöllner steigern die fleissigen Helfer mit ihren feinen Spürnasen die Hoffnung Kriminelle zu fassen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s